Mit wem bauen wir?

Seit Dezember sind wir auf der Suche nach unserem Baugeschäft. Ziemlich schnell war uns klar, dass wir mit einem Bauunternehmer mehr oder weniger schlüsselfertig bauen wollen. Für die eigene Organisation aller Gewerke fehlt uns neben Beruf und Familie einfach die Zeit. Bei der guten Auftragslage besteht zudem die Befürchtung, dass die Gewerke ihre kleinen Einzelaufträge beim Privatmann nicht rechtzeitig erledigen und sich der Bau verzögert.

Also haben wir viele Anbieter besucht um Informationen und Angebote einzuholen. Wir waren bei

Bis zu unserer endgültigen Entscheidung sind mindestens sechs Wochen ins Land gegangen. Wir haben also viel überlegt!

Wichtige Kriterien bei unserer Auswahl waren neben dem Image und Werdegang des Anbieters, die Bauweise, die verwendete Haustechnik, die vertraglichen Konditionen und natürlich das Preis-Leistungsverhältnis.

Danhaus und Gussek unterscheiden sich von den anderen Anbietern in der Bauweise. Es handelt sich um Fertighäuser in Holzständerbauweise. Wir haben unsere Erfahrungen eher mit der klassischen Bauweise, massiv – Stein auf Stein, gemacht, hätten uns aber gerne eines Besseren belehren lassen. Aufgrund der Bestimmungen in unserem Bebauungsplan muss unser Haus verklinkert sein, das macht die Fertighäuser teuer. Wichtig war uns auch ein Zementestrich im Obergeschoss, dieser kostet oft auch einen Aufpreis. Kurzum: mit unseren Vorstellungen ist die Holzständerbauweise weit teurer als der Massivbau. Schnell war klar, wir bauen eher konventionell!

Auf Heinz von Heyden wurden wir im Internet aufmerksam, das Unternehmen wirbt mit langer Tradition und tollen Angeboten. So muss man z.B. erst nach Fertigstellung des Hauses bezahlen. In vielen Foren und Baublogs liest man aber nicht unbedingt nur Gutes über das Unternehmen. Die Kritik bezieht sich oft u.a. auf den schlechten Begleitservice während der Bauphase. Wir haben uns aber ein Angebot eingeholt und haben dabei festgestellt, dass der Grundpreis der angeboteten Häuser zwar sehr günstig ist, aber noch wenig Ausstattung enthält. So hatten wir letztendlich zum Grundangebot ca. 20 weitere Posten, die von massiven Wänden im Obergeschoss über die Heizungsanlage bis zum zweiten Waschbecken reichten. Heinz von Heyden war also aus unserem Rennen schnell raus, da bei fast gleichem Preis die Leistung für uns nicht so sicher und vergleichbar mit der Konkurrenz war.

Übrig blieben also Viebrock, Mittelstädt und WITO. Bei allen drei Anbietern haben wir uns Musterhäuser angeschaut und die Leistungen verglichen. Alle drei Unternehmen setzen auf gute Dämmungen, verbauen Markenprodukte und haben ähnliche vertragliche Konditionen, wie z.B. eine garantierte Bauzeit und Zahlungsweise nach Baufortschritt.
Bei der Haustechnik unterscheiden sie sich jedoch: Viebrock baut keine Häuser mehr mit Gasbrennwertthermen, Mittelstädt tut dies nur ungern und verkauft diese Technik im Vergleich zu einem erhöhten Preis, WITO ist hier für Kundenwünsche offen. Nach vielem Recherchieren und Rechnen haben wir uns aber für die Gasbrennwerttherme entschieden (Bericht dazu lesen), Viebrock war damit also raus.

Bei Mittelstädt und WITO haben wir im persönlichen Gespräch einen sehr guten Eindruck, letzlich gewinnt das Rennen WITO aufgrund des besseren Preis-Leistungsverhältnisses und mehr Flexibilität. Hier glauben wir wirklich, dass unser Haus nach unseren Wünschen individuell gebaut wird und auf eine gute Bauweise wert gelegt wird. Ein Pluspunkt des Baugeschäftes ist natürlich auch die Nähe des Büros und der Musterhäuser zu unserem Wohnort. Dass der Bauleiter in wenigen Autominuten auf unserer Baustelle sein kann, gibt uns Sicherheit.

Mit dem immer konkreter werdenden Angebot haben wir unsere Entscheidung nicht bereut. Für den gleichen Preis hätten wir bei der Konkurrenz sicherlich nicht all unsere Wünsche erfüllt bekommen. Schauen wir mal, wie es dann in der Praxis weitergeht!

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