Was Hausbesitzer ab September 2015 beachten sollten

Der Sommer 2015 war ein guter, auf ihn folgt jetzt unweigerlich aber der Herbst. Und mit ihm treten besonders für Hausbesitzer einige Neuerungen in Kraft. Schon zu beginn des Jahres traten einige Neuerungen in Kraft, wie etwa sie Austauschpflicht für Heizungsanlagen und Öfen, die älter als 30 Jahre waren. Diese müssen nun seit 1. Juni endgültig aus den Häusern verschwunden sein. Der Grund: mangelnde Energieeffizienz und veraltete Technik. Auch in diesem September tritt für Heizungen eine neue Regelung in Kraft.

Ab 26. September gibt es für Heizungen und Warmwasserbereiter eine neue Effizienzklassifizierung und ein entsprechendes Label von A++ bis G, sowie neue Mindestanforderungen an den Energieverbrauch. Dieses Energielabel für Heizungen reiht sich ein in einen ganzen Strauß an EU-Energielabeln, die in den vergangen Monaten für Haushaltsgeräte zur Pflicht wurden. Mit dem Stichtag gilt das Label als Anforderung für alles Heizungen und Warmwasserbereiter mit einer Leistung von bis zu 70 Kilowatt – und damit für alle gängigen Anlagen in Ein- bzw. Zweifamilienhäusern. Die Kennzeichnung führt dazu, dass die Geräte und Anlagen schon auf den ersten Blick bezüglich ihrer Energieeffizienz miteinander vergleichbar sind – so wie das bei Kühlschränken und anderen Großgeräten im Haushalt bereits seit Jahren Standard ist. Für Verbraucher ändert sich durch die Kennzeichnungspflicht nicht viel, abgesehen davon, dass die Vergleichbarkeit einfacher gemacht wird.

Aber nicht nur auf die Heizungen hat man es 2015 abgesehen, auch für die Dachdämmung im Haus gelten spätestens ab Ende diesen Jahres neue Anforderungen. Bis Ende des Jahres müssen Hausbesitzer bei unbeheizten Dachräumen das Dach bzw. die oberste Geschossdecke dämmen – sofern der Mindestwärmeschutz nicht erfüllt ist. Das gilt primär für Altbauten, die meisten Neubauten erfüllen diese Anforderungen bereits seit längerem. Allerdings gibt es wie immer für alles eine Ausnahme, so auch bei der Dämmpflicht. Ausgenommen sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, deren Dach bereits gedämmt ist oder die Eigentümer mindestens seit dem 1. Februar 2002 selbst darin wohnen. In diesen Fällen greift die Dämmpflicht erst bei einem Eigentümerwechsel. Wer sein Dach noch in diesem Jahr renovieren will, sollte um die neuen Standards wissen und sich möglichst schnell ans Werk machen, denn im Winter wird es mitunter zu spät bzw. zu kalt sein für Renovierungsarbeiten am Dach. Die Dämmung von Innen kann man mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst übernehmen. Dämmmaterialien wie Dämmwolle und Sperrbahn-Dichtungsfolie zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit gibt es in jedem Baumarkt, egal ob OBI oder Bauhaus. Einige von ihnen bieten auf ihren Webseiten praktische Tipps zum Thema Bauen. Der Baywa Baumarkt bietet online etwa zusätzlich Tipps für alle möglichen Renovierungsarbeiten, angefangen bei Malerarbeiten bis hin zum Fensteraustausch. Mitunter finden sich hier auch Tipps zum Energiesparen und aktuelle Meldungen, man muss nur etwas tiefer durch die Webseiten klicken.

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