Wir haben die Baugenehmigung!

Heute war es soweit, die Baugenehmigung ist da! Nachdem wir schon befürchtet hatten, dass es mit der Fertigstellung vor Weihnachten nichts mehr wird, könnte es nun doch noch klappen!

Gerade haben wir auch mit unserem Bauleiter telefoniert. Die ersten Gewerke sind bereits beauftragt und nächste Woche gibt es den ersten Termin an der Baustelle mit der Firma, die die Erdarbeiten ausführen wird. So läuft das – wir sind froh und gespannt!

Warten, warten, warten

Seit Abgabe des Bauantrags sind ein paar Wochen vergangen. In der Zwischenzeit ist nicht viel passiert. Wir haben mit unserem Bauleiter über die auszuführenden Erdarbeiten gesprochen, auf unserem Grundstück steht ein Stromübergabekasten für den Baustromkasten und wir füllen weiterhin fleißig Anträge für Frischwasser, Abwasser, Gas, Strom und Telefon aus.

Bei den Erdarbeiten muss ein wenig Mutterboden abgetragen werden und gelber Sand aufgefüllt werden, außerdem bekommen wir eine Baustraße auf dem Grundstück.

Vom Bauamt haben wir Logindaten zu unserem Antrag bekommen, so dass wir jederzeit den Bearbeitungsstatus online einsehen können. Zur Zeit ist der Antrag aber noch in der Eingangsbearbeitung… Wir hoffen, dass sich das bald ändert, damit wir noch in diesem Jahr unser Haus fertigstellen können.

Post von WITO

Heute war wieder ein großer Brief vom Baugeschäft in der Post. Darin ein paar Anträge z.B. für Baustrom und -wasser und der Auftrag für das Vermessungsbüro. Wir brauchen die Formulare nur noch unterschreiben und abschicken, das Ausfüllen und alles weitere hat WITO schon für uns erledigt – wie entspannend.

Also, zur Zeit läuft alles nach dem Motto: “Einfach bezahlen und gut is.” ;-)

Bemusterung im Baufachhandel

Nach unserem ersten Termin mit unserem Bauleiter haben wir vom Baugeschäft ein paar Hausaufgaben bekommen: Welche Klinker und Dachpfannen sollen es werden? Also haben wir uns heute auf den Weg zu einem Kooperationspartner von WITO gemacht: Röhrs Baustoffe in Scheeßel. Hier konnten wir auch Innentüren, Türbeschläge und Fliesen bemustern.

Oft haben wir uns ein Haus mit schwarzem Dach vorgestellt, der Bebauungsplan in unserem Baugebiet macht da aber leider nicht mit. Das Dach muss mit Pfannen in Rot- bis Brauntönen belegt sein.

Durch die Vorgabe des roten Daches hatten wir vom Klinker bald schon eine genauere Vorstellung. Es sollte ein eher glatter, nicht gesandeter Stein in verschiedenen Rottönen sein, gerne darf er auch stellenweise metallisch glänzen. Die Auswahl der Standard-Klinker bei WITO bietet dazu passend z.B. den Klinker Rysum oder Greetsiel von Röben an. Zufällig haben wir bei einem Spaziergang ein Haus gesehen, das nach erstem Blick mit dem Rysum-Klinker gebaut wurde. Der Hausherr war gerade im Garten und da haben wir einfach mal nachgefragt. Wir lagen mit unserer Vermutung richtig, es war der favorisierte Rysum und dazu passend die kupfer-rotbraune Dachpfanne Monzaplus engobiert von Röben.
Im Baufachhandel haben wir uns beide Elemente noch einmal genau angesehen und uns schnell entschlossen: Röben Rysum flamm-bunt und Röben Monzaplus kupfer-rotbraun ist unsere Wahl!

Röben Rysum flamm-bunt (Quelle: Röben Tonbaustoffe, www.roeben.com)

Röben Monzaplus kupfer-rotbraun (Quelle: Röben Tonbaustoffe, www.roeben.com)

Die Innentüren der Firma Prüm nehmen wir im Erdgeschoss als Landhaustür in weißlack mit zwei Kassettenfüllungen und Karnierskante. Im Obergeschoss werden es auch welche in weißlack mit Rundkante. Türbeschläge haben wir auch gleich welche gefunden. Sie sind aus Edelstahl matt/poliert.

Die riesige Fliesenauswahl haben wir mal grob durchgestöbert. Hier können wir uns aber noch nicht so schnell festlegen. Vielleicht fahren wir dazu auch noch einmal zum anderen Kooperationspartner in Stade um dort auch gleich Sanitäranlagen und Badarmaturen bemustern zu können.

Der Bauantrag ist eingereicht!

Nach einigen Wochen Planung und vielem Überlegen ist es nun endlich vollbracht – der Bauantrag ist abgegeben! Neben dem fünfseitigen Antragsformblatt enthält er Flurkarten und Lagepläne, Grundrisse und Ansichten vom geplanten Haus, eine genaue Baubeschreibung und die Berechnungen zur Wohnfläche und der Grundflächenzahl.

Nun wird er zwei Stationen durchlaufen (Gemeinde und Samtgemeinde), bis er schließlich beim Bauamt landet. Spätestens nach drei Monaten muss der Antrag bearbeitet sein, wir hoffen aber natürlich eher auf Rückmeldung, damit es bald losgehen kann.

Hoffentlich gibt es von Amtswegen her keine Überraschungen und wir bekommen bald unsere Genehmigung!




Erster Termin mit unserem Bauleiter

Heute haben wir unseren Bauleiter bei unserer ersten genaueren Baubesprechung kennengelernt. Ganz strukturiert sind wir ein Baubesprechungsprotokoll durchgegangen und haben schon viele Details geklärt, z.B.:

  • Welche Innenfensterbänke sollen es sein?
  • Wo findet die Technik im HWR Platz?
  • Wo sitzen die Deckenlampen und Spots im Erdgeschoss?
  • Welche französischen Balkone nehmen wir?
  • Außenfensterbänke: Rollschicht oder Pressklinker?
  • Wo sitzen die Schalter für die elektrischen Rollläden?
  • Wo sind die Fallrohre?

Fazit: Der Termin war sehr produktiv und hat Spaß gemacht! Wir freuen uns – so kann es weitergehen!

Der Werkvertrag ist unterschrieben!

Nachdem wir alle Unterlagen digital erhalten haben, war heute der große Termin zur Unterzeichnung des Werkvertrages. Eigentlich keine große Sache: nach gefühlten 30 Unterschriften bekamen wir alle Unterlagen in einer Mappe und dazu eine Flasche Sekt! So einfach kauft man ein Bauvorhaben! Nun geht es auf zum nächsten Meilenstein: dem Bauantrag…

Das Angebot für unser Haus ist fertig!

Unser finales Angebot inkl. Grundrisse und Ansichten für unser Haus ist fertig! Einen guten Monat (die Weihnachtszeit lag auch dazwischen) hat es gedauert, dafür haben wir nun ein sehr konkretes Angebot, auf dessen Grundlage der endgültige Werkvertrag vorbereitet werden kann.

Vom ersten Angebot bis heute haben wir bestimmt vier bis fünf Versionen erhalten und im Laufe der Zeit immer wieder Kleinigkeiten geändert. Zusätzlich zum guten Standardpaket (Dämmpaket KfW 70/55, Fußbodenheizung EG, Belüftungsanlage, …) erhält unser Haus zur Zeit folgende Sonderleistungen:

  • offenes, zweifarbiges Treppengeländer
  • Abstellraum unterhalb der EG-Treppe
  • Fußbodenheizung im DG
  • Vorbereitung für eine PV-Anlage
  • Ausbauvorbereitung für den Spitzboden
  • geflieste Duschanlage im Elternbad mit Ablaufrinne
  • Duschanlage im Gäste-WC
  • zweiter Kaltwasseranschluss
  • geflieste Abmauerungen im Bereich der Waschbecken und Badewanne
  • SAT-Durchgangspfanne
  • Außenerdkabel
  • Raumthermostate als UP im EG
  • elektrische Rolläden
  • Nebeneingangstür
  • Landhausinnentüren im EG
  • Dachgaube
  • Fliesen im EG zusätzlich im Wohn-Essbereich und im Gästezimmer
  • Deckenspots in der Diele und im Elternbad

Wir hoffen dabei schon ziemlich viele Extraposten beachtet zu haben, damit es nicht später teurer wird. Naja, sicherlich kommt noch das eine oder andere, von dem wir jetzt noch gar nichts wissen :-)

Südost-Ansicht

Eine Südost-Ansicht aus den Vorentwürfen. Mit rotem Dach und ohne Schornstein entspricht es dem Stand der aktuellen Planungen.

Mit wem bauen wir?

Seit Dezember sind wir auf der Suche nach unserem Baugeschäft. Ziemlich schnell war uns klar, dass wir mit einem Bauunternehmer mehr oder weniger schlüsselfertig bauen wollen. Für die eigene Organisation aller Gewerke fehlt uns neben Beruf und Familie einfach die Zeit. Bei der guten Auftragslage besteht zudem die Befürchtung, dass die Gewerke ihre kleinen Einzelaufträge beim Privatmann nicht rechtzeitig erledigen und sich der Bau verzögert.

Also haben wir viele Anbieter besucht um Informationen und Angebote einzuholen. Wir waren bei

Bis zu unserer endgültigen Entscheidung sind mindestens sechs Wochen ins Land gegangen. Wir haben also viel überlegt!

Wichtige Kriterien bei unserer Auswahl waren neben dem Image und Werdegang des Anbieters, die Bauweise, die verwendete Haustechnik, die vertraglichen Konditionen und natürlich das Preis-Leistungsverhältnis.

Danhaus und Gussek unterscheiden sich von den anderen Anbietern in der Bauweise. Es handelt sich um Fertighäuser in Holzständerbauweise. Wir haben unsere Erfahrungen eher mit der klassischen Bauweise, massiv – Stein auf Stein, gemacht, hätten uns aber gerne eines Besseren belehren lassen. Aufgrund der Bestimmungen in unserem Bebauungsplan muss unser Haus verklinkert sein, das macht die Fertighäuser teuer. Wichtig war uns auch ein Zementestrich im Obergeschoss, dieser kostet oft auch einen Aufpreis. Kurzum: mit unseren Vorstellungen ist die Holzständerbauweise weit teurer als der Massivbau. Schnell war klar, wir bauen eher konventionell!

Auf Heinz von Heyden wurden wir im Internet aufmerksam, das Unternehmen wirbt mit langer Tradition und tollen Angeboten. So muss man z.B. erst nach Fertigstellung des Hauses bezahlen. In vielen Foren und Baublogs liest man aber nicht unbedingt nur Gutes über das Unternehmen. Die Kritik bezieht sich oft u.a. auf den schlechten Begleitservice während der Bauphase. Wir haben uns aber ein Angebot eingeholt und haben dabei festgestellt, dass der Grundpreis der angeboteten Häuser zwar sehr günstig ist, aber noch wenig Ausstattung enthält. So hatten wir letztendlich zum Grundangebot ca. 20 weitere Posten, die von massiven Wänden im Obergeschoss über die Heizungsanlage bis zum zweiten Waschbecken reichten. Heinz von Heyden war also aus unserem Rennen schnell raus, da bei fast gleichem Preis die Leistung für uns nicht so sicher und vergleichbar mit der Konkurrenz war.

Übrig blieben also Viebrock, Mittelstädt und WITO. Bei allen drei Anbietern haben wir uns Musterhäuser angeschaut und die Leistungen verglichen. Alle drei Unternehmen setzen auf gute Dämmungen, verbauen Markenprodukte und haben ähnliche vertragliche Konditionen, wie z.B. eine garantierte Bauzeit und Zahlungsweise nach Baufortschritt.
Bei der Haustechnik unterscheiden sie sich jedoch: Viebrock baut keine Häuser mehr mit Gasbrennwertthermen, Mittelstädt tut dies nur ungern und verkauft diese Technik im Vergleich zu einem erhöhten Preis, WITO ist hier für Kundenwünsche offen. Nach vielem Recherchieren und Rechnen haben wir uns aber für die Gasbrennwerttherme entschieden (Bericht dazu lesen), Viebrock war damit also raus.

Bei Mittelstädt und WITO haben wir im persönlichen Gespräch einen sehr guten Eindruck, letzlich gewinnt das Rennen WITO aufgrund des besseren Preis-Leistungsverhältnisses und mehr Flexibilität. Hier glauben wir wirklich, dass unser Haus nach unseren Wünschen individuell gebaut wird und auf eine gute Bauweise wert gelegt wird. Ein Pluspunkt des Baugeschäftes ist natürlich auch die Nähe des Büros und der Musterhäuser zu unserem Wohnort. Dass der Bauleiter in wenigen Autominuten auf unserer Baustelle sein kann, gibt uns Sicherheit.

Mit dem immer konkreter werdenden Angebot haben wir unsere Entscheidung nicht bereut. Für den gleichen Preis hätten wir bei der Konkurrenz sicherlich nicht all unsere Wünsche erfüllt bekommen. Schauen wir mal, wie es dann in der Praxis weitergeht!

Das Grundstück

Alles beginnt mit einem Grundstück:

Schon vor einigen Wochen haben wir das Baugebiet im schönen Egestorf in der Lüneburger Heide ins Auge gefasst. Egestorf ist geprägt von alten Fachwerkhäusern, Reetdächern, Steinmauern und der St. Stephanus-Kirche in der Ortsmitte.
Das tolle Plus am Baugebiet: Pferdehaltung ist auf einigen Grundstücken erlaubt, d.h. man darf pro Grundstück laut Bebauungsplan einen Stall zur Haltung von zwei Großvieheinheiten bauen. Der Grundstücksverkäufer bietet uns zudem auch noch die Pacht von einem Hektar Land direkt hinter unserem Grundstück an. Kurzum: Frau ist begeistert, der lange Traum kann in Erfüllung gehen ;-)

Vom Arbeitsweg ändert sich für uns beide nicht viel: Egestorf liegt ebenfalls an der Autobahn, so dass man schnell in Hamburg ist. Der Ort hat aber eine bessere Infrastruktur als unser jetziger Wohnort, z.B. ist die Grundschule direkt im Ort und zu Fuß erreichbar.

So kam es nach gründlicher Überlegung, dass wir heute, kurz vor Weihnachten bei der Notarin saßen und Kauf- und Pachtvertrag unterschrieben haben. Die Unterschrift noch in 2013 unter den Vertrag zu setzen lohnte sich, da 2014 die Grunderwerbssteuer um 0,5% ansteigt.