Heizung und Badewanne

Heute wurde unsere Gasbrennwerttherme eingebaut. Am Nachmittag konnte die Fußbodenheizung in Betrieb genommen werden. Nun läuft erstmal das Trockenprogramm für den Estrich, es wird also schön warm in der Bude. :-)
Ebenso wurden die Badewanne und die Duschwanne im Gästebad eingebaut. Damit der Bauschaum gut aushärten kann, ohne die Wanne anzuheben, wurde gleich das erste Bad eingelassen. ;-)

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Die Strippen sind gezogen…

Elektro Wildemann war fleißig: die Elektroarbeiten sind abgeschlossen – der Putz könnte kommen. Die Raumthermostate, Rolllädensteuerungen, Brennstellen und über 60 Steckdosen wurden gesetzt und verkabelt. Dabei wurden alle unsere Wünsche bestens umgesetzt. Als Schalter- und Steckdosenprogramm haben wir uns übrigens Future Linear von Busch-Jaeger ausgesucht. Die Steckdosen werden mit einem integrierten Berührungsschutz ausgerüstet sein, so dass die Kinder geschützt sind, ohne dass wir nachträglich etwas in die Dosen kleben oder schrauben müssen.
Für die Budgetplanung ein Tipp an alle Bauherren: Auch wenn euer Angebot gut kalkuliert war und euer Bauträger eine gute Standard-Ausrüstung im Elektrobereich hat – legt euch trotzdem ein paar Euro dafür zurück. Man hat einfach doch ein paar Sonderwünsche, die nicht mit dem Standard abgedeckt werden können (z.B. zusätzliche Außenwandbrennstelle oder Bewegungsmelder oderoder…)

Die SAT- und Netzwerkanschlüsse in den Zimmern haben wir in Eigenleistung durchgeführt und auch noch ein paar Leerrohre für alle Fälle im Haus verteilt.

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Elektrik und Haustechnik

Heute war es richtig voll im Haus – vom Richtfest mal abgesehen, haben wir den Personenrekord geknackt. Es haben heute zeitgleich so viele Leute gearbeitet, dass man schon aufpassen musste, sich nicht im Weg zu stehen. Elektro WildemannFunke Fenster und von Bargen für Sanitär, Heizung und Klima waren vor Ort.

Wir haben die letzten Details zu den Steckdosen und Wandbrennstellen besprochen. Da wir nun unsere Badmöbel ausgesucht haben, konnten wir auch den Anschluss für den Spiegelschrank weitergeben. Am Abend war die Elektroinstallation im OG schon fast ganz fertig.

Die Position der Heizung und Lüftungsanlage im HWR haben wir auch genau festgelegt und tatsächlich haben wir im Raum noch gut Platz für ein Handwaschbecken, einen Gefrierschrank und zwei Meter Arbeitsplatte für Waschmaschine, Trockner und Wäschekörbe gefunden. Über die Arbeitsplatte können wir sogar noch unsere vier Hängeschränke unterbringen. Sehr schön! Es wurde noch genau festgelegt, wo die Auslässe für die Lüftungsanlage, die Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung und die Armaturen in den Bädern installiert werden. In den nächsten Tagen kann die Haustechnik also abgeschlossen werden.

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Wie heizen wir unser Haus?

Abluftwärmepumpe vs. Gasbrennwerttherme

Die Wahl der Heizungsanlage ist heutzutage eine der wichtigen Entscheidungen beim Hausbau. Bei unseren Planungen sind wir immer von der klassischen Gasbrennwerttherme ausgegangen. Im Gespräch mit den einzelnen Baugeschäften kam dann die Abluftwärmepumpe ins Spiel. Daraufhin haben wir mit unserem jetzigen Energieverbrauch und der zu erwartenden Heizlast unserer neuen Hauses viel gerechnet. Aufgrund folgender Argumente haben wir uns für die konventionelle Gasbrennwerttherme und eine automatische Wohnraumbe- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entschlossen:

  • die Ablauftwärmepumpe muss im Winter immer laufen (folglich ist im Haus ist sehr trockene Luft)
  • bei Minusgraden kommt kalte Außenluft direkt in die Zimmer, irgendwie widerspricht das der guten Dämmung
  • wir haben uns gegen einen Kamin oder Ofen entschieden, der der Abluftwärmepumpe zuspielen könnte (die Anschaffungskosten für Schornstein, Ofen und Brennmaterial müsste man in dem Fall natürlich auch hinzurechnen)
  • bei einem kalten, langen Winter ist die Abluftwärmepumpe eher eine Elektroheizung und teuer
  • der Gasanschluss in Egestorf ist günstig

Die Abluftwärmepumpe wäre für uns in der Anschaffung also viel teurer und da man die Winter nicht hervorsehen kann, bleibt fraglich wann sich das Gerät amortisiert hätte. Neben den Kosten ist das Argument mit der trockenen, kalten Außenluft genauso ausschlaggebend für unsere Entscheidung gewesen.

Während unserer vielen Baugeschäftsbesuche haben wir übrigens gehört, dass es beim Bauen natürlich viel einfacher und günstiger ist, eine Abluftwärmepumpe als eine zentrale Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einzubauen. Die Zuluftrohre für die Abluftwärmepumpe werden einfach durch die Hauswand der entsprechenden Zimmer gebohrt. Bei der anderen Anlage müssen im Haus viele Rohre verlegt werden.

Ganz andere Varianten wie z.B. Erdwärmepumpe oder Pelletheizung haben sich nach unseren Recherchen für unser Haus im Vergleich nicht wirtschaftlich erwiesen.